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01.05.2026

Jubiläum bei CEBRA

DJ-Legende Jürgen Krause in der Andreasstraße    

Gut aufgelegt: Galerie CEBRA feiert ihren 39. Geburtstag    

Schmuck-Design mit Tanz, Bewegung und Vinyl  

Die Düsseldorfer Schmuck-Designerin Anemone Tontsch ist von jeher bekannt für ihre ausgefallene Ideen. Nicht nur in ihren Entwürfen für besondere Schmuckstücke, sondern auch für ihre oft ungewöhnlichen Präsentationen, die nicht selten kleine Festivals in und für die Altstadt sind. So feiert sie in diesem Jahr am 2. Juni das 39.jährige Bestehen ihrer Galerie in der Fußgängerzone zwischen St. Andreas und Kom(m)ödchen.    

Frühzeitig hat sie rund 100 Designer-Kollegen im In- und Ausland angeschrieben und um Entwürfe zum Thema Tanz, Bewegung und Vinyl gebeten. Und schon bald trudelten die ersten Entwürfe ein: wie Perlen aufgereihte kleine Schallplatten oder neonfarbene Tänzer an die Kette gelegt.    

Thema Vinyl? Ja, denn das Haus Andreasstraße 25, in dem die Galerie CEBRA seit fast 40 Jahren auf 75 Quadratmetern mit zwei Ausstellungsräumen zu Hause ist mit oft verblüffenden Teilen aus edlen Materialien, aber auch aus untypischen    Werkstoffen oder Alltagsgegenständen ist eine lokalgeschichtsträchtige Adresse.    

Wo heute Schmuck ausliegt, war einmal eine Boutique namens „Mirage“ und gleich darüber ein Plattenladen. Hitsville. Dort residierte ab 1986 Jahre eine Legende: Jürgen Krause, vielen alten Düsseldorfern auch bekannt als DJ Sir Jay Kay., gleichzeitig auch und DJ, und als solcher, so war in der Lokalpresse zu    lesen „für die musikalische Sozialisation von halb Düsseldorf verantwortlich“. Anemone Tontsch: „Alle meine Weggefährten und Schulkameraden trugen ihr Taschengeld dorthin, um sich neuesten Vinylplatten zu kaufen.“    

Auch Krause erinnert sich gerne noch gerne an die legendären 80-er: „Die Leute haben unten Klamotten und Schuhe gekauft und dann kamen sie zu mir rauf Platten aussuchen. Das war eine super Zeit, wir haben phantastische Umsätze    gemacht“. Es war auch Düsseldorfs Ära als Modestadt mit der weltgrößten Messe dazu, der Igedo. Gut verdient wurde auch mit als Showrooms zweckentfremdeten Wohnungen. Die Stadt ging dagegen vor, und Krause geriet mit seinem Gewerbe in den Sog dieser Aktion und musste raus aus seinem 1.Stock. In einer neuen Adresse überm McDonalds an der Bolker Straße lief’s dann nicht mehr so rund. Das „Hitsville“ hat als nostalgischer Plattenladen überlebt unter anderer Leitung in der Wallstraße.    

Krause, der in diesem Jahr 70 wird, ist auch immer noch aktiv, und legt auch heute ab und zu noch mal auf „für gute Freunde“. Unter den besten: die Toten  Hosen, deren anerkannter Lieblings-DJ er ist. Und natürlich auch an seiner alten   Adresse zum 39. Geburtstag der Galerie CEBRA. Es darf und soll getanzt werden in der Andreasstraße am 2. Juni. Und Anemone Tontsch hofft, dass alle gut aufgelegt sind bei ihrem schrägen Jubiläum.    

Das Anschreiben an die Redaktionen:    

39 Jahre Schmuck Galerie CEBRA mit DJ-Legende Jürgen Krause    

Sehr geehrte Redaktion, ich lade Sie herzlich ein zum 39-jährigen Bestehen meiner Schmuck-Galerie am 2. Juni 2026 in der Andreasstraße mit dem Lieblings-DJ der Toten Hosen Jürgen    Krause - beides, so darf ich wohl sagen, wertvolle Stücke der Düsseldorfer Lokal-Geschichte. Es gibt auch schon Fotos zum Motto „Tanz, Bewegung, Vinyl“.    

Über eine Vorankündigung und Berichterstattung würde ich mich freuen, für Interviews stehe ich gerne zur Verfügung.    

Mit freundlichen Grüßen    

Ihre    

Anemone Tontsch


1501.05.2026
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